Reisebericht MAP Juli 2015

Wieder mal Rumänien...

Ja, es ist jedes Mal wie Nachhause kommen..

Mein Herz hüpft immer, wenn ich von der Gepäckausgabe komme und Magda und Florin erblicke.. es ist ein schönes Gefühl.

Es ist Vertrautheit in der Fremde, es ist Liebe in Mitten von Ignoranz. Es ist einfach ehrlich.

Doch es hat auch Schattenseiten und manchmal verdunkelt es einem den Blick auf die Welt...

 

 

ich werde immer, wenn ich zurückkomme hoffnungsvoll gefragt: "und konntet ihr Viele retten"?

und ich bin oft glücklich, positives berichten zu können..

Diesmal wurde ich still auf diese Frage. Ich antwortete ausweichend und ein wenig hilflos.

 

Eigentlich wollte ich nie schreckliche Bilder posten und ich wollte keine grausamen Geschichten erzählen...

Die Menschen wollen "happy ends" hören und schöne Bilder von tollen Rettungen und glücklichen Tieren sehen.

Und ich verstehe dieses Bedürfnis so gut.

Ich bin nicht anders, die Flut an grausamen Bildern und furchtbaren Geschichten im Netz überwschwemmt einem die Seele und erschüttert mich oft so, dass es mich in meine Träume verfolgt.

 

Ich will niemanden schockieren - aber ich habe mich dennoch dazu entschlossen, schlichtweg bei der Wahrheit zu bleiben..

Auch wenn das niemanden erfreut und manch einem vielleicht auch sehr nahe geht.

Es ist aus meiner Sicht falsch, alles in rosa Farben zu malen und nur von Erfolgen und glücklichen Begebenheiten zu erzählen.

Das Leben ist manchmal ein anderes ..

Manchmal kämpfst du mit all deiner Kraft um ein kleines Leben - und trotz all deiner Bemühungen, musst du es gehen lassen..

Dann hört ein Herz in deinen Armen auf zu schlagen und du möchtest nach Gerechtigkeit schreien und um Gnade betteln und bist doch nur hilflos..

 

In MAP geht es den Hunden viel besser als in den öffentlichen Sheltern und dort sind Menschen, die wirklich alles dafür tun, um sie zu retten.

Menschen, die tagein, tagaus um jedes einzelne Leben kämpfen und stehen die Zeichen noch so schlecht..

Aber es ist nichts rosarot, es ist verdammt harte Arbeit.

Und auch wenn ich mal in einem Rudel sitze und einfach nur den Augenblick genieße und die Nähe zu all den wundervollen Seelen dort, dann ist auch das nur eine Momentaufnahme..

 

Es war diesmal hart in Rumänien.

 

Britta, Reni und ich waren mit Situationen konfrontiert, die uns an den Rand der Verzweiflung brachten.

Doch du nutzt dort niemandem, wenn du dich heulend ich die Ecke setzt..

Es gilt, sich zusammenzureissen und weiterzumachen.

 

Es begann mit einem Junghund, den ich krampfend in einem der Zwinger fand.

Ich dachte zuerst an einen Kreislaufkollaps aufgrund der wahnsinnigen Hitze.(wir hatten zu diesem Zeitpunkt 37 Grad).

Doch es sollte sich herausstellen, dass dies erst der Beginn einer furchtbaren Serie an Erkrankungen war...

 

Wir versorgten den Welpen so gut es ging im Klinikraum und hofften, er würde sich erholen.

Doch die Krämpfe waren wirklich schrecklich und es wurde immer klarer, dass es sich um neurologische Ausfälle handelte.

 

Wir liessen ihn im Klinikraum, damit er zur Ruhe kommen und sich abkühlen konnte.

 

Wir gingen zu den Gartenhäusern, in denen unsere kleine Familie untergbracht ist und Britta stellte fest, dass die Welpen der Tigermama Durchfall hatten und sehr schlecht aussahen.

Wir begannen sofort alles zu reinigen, zu desinfizieren und neu auszustatten, damit die Zwerge sauber waren.

 

Noch während wir das eine Haus reinigten, sahen wir Durchfall bei den Welpen nebenan, zudem vernahmen wir einen heiseren Husten bei zwei der Welpen. Also wurden auch sie behandelt und dieser Zwinger komplett gereinigt und desinfiziert.

 

Britta und ich vergaßen zu trinken und putzten wie die Irren in der prallen Sonne..

Wir wussten, dass nur Hygiene und gutes Futter die Leben dieser Welpen retten konnte.

Ja, es war anstrengend .. Doch wir waren wie besessen.

Wir hatten beide Angst, um das Leben der Welpen, doch keiner von uns beiden verlor ein Wort darüber. Wir brauchten uns nur anzusehen..

Manchmal versteckte Britta die Tränen in ihren Augen hinter ihrer Sonnenbrille, manchmal wand ich wortlos den Blick von ihr ab.

Doch wir waren uns einig, wir wollten, so lange wir da waren, die Situation einfach nur verbessern.

 

Und so vergingen die Tage. Immer mehr Hunde begannen zu husten, andere zu krampfen.

 

Und wir putzten und desinfizierten um diesem teuflischen Virus die Stirn zu bieten.

 

Reni kochte Kartoffeln mit Hüttenkäse und Reis mit Hühnchen, damit die Welpen gut versorgt werden konnten und tatsächlich wurde der Durchfall besser.

Britta und ich konnten uns inzwischen die Haut von Händen und Füssen abziehen, da das Desinfektionsmittel alles verätzt hatte.

Doch jeder kleine Anschein dass es den Welpen besser ging, bestärkte uns weiterzumachen.

 

Dann starb der Welpe, den ich den Tag zuvor mit Krämpfen gefunden hatte..

 

Es tat weh und machte uns einfach nur traurig.

 

Doch wir sind so weit Realisten dass wir wissen, du kannst nicht jeden retten - auch wenn es einfach nur beschissen schlimm ist.

 

Doch dann fand Britta einen erwachsenen Hund tot in der Quarantäne und wenig später ich einen toten Junghund.

 

Nun wuchs die Verzweiflung stündlich..

 

Immer mehr Hunde husteten und wir bekamen wirklich Angst.

Du weißt nicht, wogegen du kämpfst - dein Gegner ist unsichtbar und dir immer einen Schritt voraus...

Du wendest all deine Kraft auf und doch lacht er dir immer wieder hämisch ins Gesicht.

 

Ich wollte nur noch aufwachen aus diesem beschissenen Alptraum.

 

Der Zustand der Welpen änderte sich dauernd und als ich die nächste Hündin aus dem Zwinger, wo ich bereits die erste unter Krämpfen gefunden hatte, unter entsetzlichen Krämpfen fand, fühlte ich, wie mir die Tränen in die Augen schossen.

 

Ich hätte schreien wollen - all meine Hilflosigkeit, meine Wut und meine Traurigkeit - ich hätte alles rausschreien und diese verdammte Krankheit damit zerschmettern wollen.

Doch du hast keine Zeit für Emotionen, du musst funktionieren.

So wie Magda jeden verdammten Tag unter allen unsäglichen Umständen funktionieren muss!

 

Also trug ich den kleinen von Krämpfen geschüttelten Körper in den Klinikraum. Sie reagierte nicht mehr auf Ansprache und auch nicht auf die Küsse, mit denen ich ihren zitternden Kopf bedeckte.

 

Britta sah mich kommen und wante den Blick ab.

 

Da waren wir gekommen, um Bilder zu machen, um Pflegestellen für all die wundervollen Fellnasen zu finden..

Um ihnen den Weg in ein endlich glückliches Leben zu ebnen

und nun sollten wir hier ihre Leben enden sehen, ohne etwas tun zu können...

 

Magda behandelte das kleine Mädchen im Klinikraum und da geschah es:

ich konnte meine Tränen nicht länger zurückhalten..

der kleine Körper zuckte unter Krämpfen auf dem Behandlungstisch, ich hatte mein Gesich in ihrem Fell vergraben und sprach ihr beruhigend zu..

ich wusste nicht, ob überhaupt noch etwas zu ihr durchdrang..

Doch als meine Tränen ihre Schnauze berührten, hob sie ein wenig den Kopf und leckte sie mir weg.

 

Das war der Moment, wo es mir förmlich die Seele zerfetzte ..

 

ich wollte davon laufen ..

ja, ich habe eine gewisse Stärke, wenn es darauf ankommt ...

Aber ein Leben vor sich leiden zu sehen, ein Leben, das noch gar nicht richtig begonnen hat -

ein Leben, das noch nichts kennt, das keine schönen Erinnerungen hat und nicht weiß, wie es sicht anfühlt, geliebt zu werden.

Eine kleine Hundeseele, die noch nie spazieren war, noch nie geschwommen ist oder ein Loch gebuddelt hat, die noch nie ein eigenes Körbchen hatte und nie ein Teil einer Familie sein durfte, das ist für mich nicht zu ertragen..

 

Alle kranken Hunde wurden von Magda behandelt und wir liessen auch den Tierarzt kommen.

Dieser bestärkte Magda in ihren Behandlungsmethoden, doch auch er wusste keine wirkliche Antwort, auf die Frage, womit wir es zu tun haben.

 

Die Zustände der Hunde veränderten sich ständig, während es dem einen besser ging, ging es einem anderen wieder schlechter.

 

Wir schliefen kaum. Du kannst dich nach einem solchen Tag nicht ins Bett legen und schlafen.

 

Britta und ich spekulierten über mögliche Ursachen - einige der Welpen wurden kurz zuvor geimpft und hatten möglicherweise kein ausreichendes Immunsystem, um dem Aktivimpfstoff etwas entgegen zu setzen.

Dann kristalisierte sich heraus, dass es wohl zwei Erreger waren. Der eine, der Durchfall und Husten verursachte und der andere, der die Krämpfe und neurologischen Ausfälle auslöste..

 

Zum Ende der Woche hin, fand Reni dann einen toten adulten Hund in einem der Zwinger, dessen Tod wir uns überhaupt nicht erklären konnten..

 

Und wieder kämpften wir mit Verzweiflung und Schmerz.

Wir haben Steine bemalt für jene Seelen, die nun auf der anderen Seite auf uns warten.

Wir haben lieben Menschen gefunden, die diesen Fellnasen noch Namen gaben, denn niemand von uns wollte dass auch nur eine Seele ohne Namen gehen muss.

 

Der Name war uns wichtig - er symbolisiert Wertschätzung. Wir haben Dich wahrgenommen, wir haben Dich geliebt.

 

Mir ist klar dass es auch in meinem Freundeskreis Menschen gibt, die meine Liebe zu den Tieren nicht vollends nachvollziehen können,

doch wenn du sie einmal wirklich erlebt hast - in ihrer Sanftheit, in ihrer Güte, ihrer Unschuld, dann glaube ich, würde jeder fühlen wie ich.

 

Ich habe mich zurückgezogen als ich wieder in Deutschland war, habe versucht, mich abzulenken..

Doch es ist ein mieses Gefühl, wegzufliegen und zu wissen, drei Leute müssen nun versuchen zu bewältigen, was sechs nicht wirklich hinbekommen haben..

 

Ich habe auch hier nicht viel geschlafen, denn die Bilder verfolgen mich..

Magda tut mir unsagbar leid, denn sie muss nun allein aushalten, was wir auf ein paar Schultern verteilen konnten.

Jedes Herz das aufhört zu schlagen, ist wie eine Anklage.

Du denkst: ich hätte mehr tun müssen - ohne wirklich zu wissen, was du hättest tun können.

 

Wir haben inzwischen ein Medikament zur Immunstimulanz gefunden und es scheint zu wirken.

Der kleinen Hündin geht es etwas besser und ich denke jeden Tag ganz fest an sie..

ich wünsche mir , dass sie erwachsen werden darf! Dass sie Liebe erfahren und Spaß haben darf.

 

Ich weiß, an vielen Stellen im Netz wird nach Geld gefragt und natürlich bittet jede Hilfsorganisation um Spenden, doch ich bitte hier ganz persönlich um Unterstützung.

Die Medikamente kosten uns viel Geld und auch das hochwertigere Futter, das im Moment einfach notwendig ist, ist teuerer als anderes.

 

Es geht nicht um viel Geld, sondern es geht darum, dass jeder von Euch einen kleinen Betrag überweisst.

Ich verbürge mich dafür, denn ich weiß, wo das Geld ohne Abzüge hinkommt und ich kenne die kleinen Seelen, um deren Leben wir dort gerade kämpfen persönlich...

 

Seht durch meine Augen, fühlt durch meine Hände...

 

Bitte unterstützt uns !!!


Reisebericht Giurgiu

25. Januar 2014 um 19:50

Mit gemischten Gefühlen flog ich nach Bukarest.. 
Ich hatte Angst vor dem Leid, der Grausamkeit und meiner eigenen Hilflosigkeit.
Doch ich freute mich auch darauf, MAP endlich selbst zu sehen und Magda persönlich kennenzulernen ...
Die erste Nacht im Hotel schlief ich unruhig und kämpfte mit den Zweifeln in meinem Kopf ...

Am nächsten Mittag holten mich Magda und ihr Mann Florin ab.
Ich kann es nicht erklären, aber da stieg eine Frau aus dem Auto, die mir spontan vertraut war..
Ich umarmte Magda und fühlte dass ich mich richtig entschieden hatte.
Auf der langen Fahrt nach Giurgiu löcherte ich Magda mit Fragen, die sie alle geduldig beantwortete.
Ich sah bereits dort einige Hunde an der Straße. Viele waren dürr, ausgemergelt, einige humpelten...
Am liebsten hätte ich angehalten und alle ins Auto gepackt..
Ich kämpfte mit den Tränen.

Auch die zweite Nacht verbrachte ich im Hotel :
Hier wurde der Unterschied zu Deutschland besonders deutlich: es gab kein warmes Wasser, das Zimmer stank nach Abwasser und die Steckdosen hingen lose aus der Wand.
Doch das schlimmste war, dass ich vor dem Hotel eine junge Hündin mit fünf Welpen entdeckt hatte, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen...
Die Hündin begrüßte mich freundlich und lies mich sogar ihre Jungen streicheln, währenddessen donnerten LKW über den direkt daneben liegenden Kreisverkehr als ob es kein morgen gäbe..
Ich lag die ganze Nacht wach und überlegte, wie ich den Hunden helfen könnte, denn von Magda wusste ich, dass sie keinen Platz mehr hätte.

Als Magda am nächsten Mittag kam, um mich abzuholen, zeigte ich ihr die kleine Familie und sah sie flehend an..
Magda sah mir in die Augen- mit einem Blick, den ich noch öfter in der Zeit sehen sollte, wenn es um das Retten von Leben ging- 
Und sagte: lets go, we will take them...!
Mein Herz hüpfte kurz und die Erleichterung lies mich aufatmen..
Auf die Frage, wo wir sie unterbringen könnten sagte Magda: ich habe keine Ahnung!

Wir holten also die Babies und ihre junge Mutter - sie ließen sich ohne Widerstand "festnehmen" und begegneten uns mit - für mich überraschendem - Vertrauen.
Die Hündin lag im Auto auf meinem Schoß und sah mich lange an...

Es war, als wäre Dankbarkeit in ihrem Blick.
Über einen eigentlich unbefahrbaren Feldweg gelangten wir schließlich nach MAP.
Bereits von draußen konnte mal wildes bellen hören, am Tor begrüßten uns dann die "Guardians", die großen, freilaufenden Wachhunde des Geländes.
Magda besprach sich kurz mit Catalin und setze dann Welpen um, und schuf so einen Platz für die kleine Familie.

Dankbar verschlangen alle das Futter und verkrochen sich dann erschöpft in der von uns gebauten "Kissenhöhle" um endlich ungestört zu schlafen.
Ich sah mich auf dem Gelände um und stellte erschrocken fest, wie wahnsinnig viele Welpen dort untergebracht sind und wie aus geringen Mitteln, ein möglichst guter Schutz vor der Kälte dort geschaffen wurde.
Der Wind war eisig..

Ich fragte Magda ob es aggressive Hunde gäbe und wo ich aufpassen müsse..
Sie sah mich - sichtlich verdutzt - an und sagte: du brauchst keinen Hund zu fürchten.

Es war ein seltsames Gefühl - irgendwie schmerzte es mich.
Ja, ich hätte auch aggressive Hunde erwartet.
Hunde, die aus dem, was brutale, gewissenlose Menschen ihnen angetan haben, gelernt hätten, sich Menschen vom Leib zu halten.
Doch das absolute Gegenteil war der Fall..!
Ich wurde freudig begrüßt, konnte in jeden Zwinger gehen.
Die Hunde hungerten nach Zuwendung und Aufmerksamkeit, ich wurde stürmisch angesprungen und von oben bis unten abgeleckt, wenn jemand sich zuwenig beachtet fühlte.

Ja, es gab auch Tiere, die ängstlich zurückwichen, doch selbst ihnen war anzusehen, dass sie sich eigentlich Kontakt wünschten ..

Und es gab in den folgenden zwei Wochen immer wieder wunderschöne Momente, in denen ängstliche Hunde ihren ganzen Mut zusammennahmen und sich heran wagten- um dann fast ungläubig- Streicheleinheiten förmlich in sich aufzusaugen...

Oft wenn ich zwischen den Hunden saß, denen teilweise ein Auge fehlte, die nur noch drei Beine hatten oder bei jeder Bewegung zurückzuckten,

dachte ich:
Warum seid ihr nicht böse zu mir!?
Ich gehöre der Spezies an, die euch geschlagen, mit Steinen beworfen, angefahren, wie Müll weggeworfen oder auf andere Art grausam misshandelt hat...
Ich würde verstehen, wenn ihr mich anknurrt, bellt, nach mir schnappt ..
Doch nicht einer!!! Zeigte Aggression!
Umso mehr schämte ich mich, wozu Menschen fähig sind...

Auch der Rachegedanke ist ein menschlicher.

Es macht mich so wütend, dass diese wundervollen Tiere zu ihrem eigenen Schutz eingesperrt werden müssen...

Nicht die Menschen müssen vor streunenden Hunden geschützt werden, sondern die Hunde vor skrupellosen, kaltblütigen Menschen ..

Wir haben in der Zeit noch viele Hunde von der Straße geholt ..
Leider entstanden dadurch auch Probleme:
Da aufgrund des Platzmangels nun auch Neuankömmlinge mit bereits dort lebenden Hunden zusammen kamen, gab es Ansteckungen und wir konnten nicht alle retten...

Magda nahm Hunde mit zu sich nach Hause - wo bereits sehr viele Hunde und Katzen leben und kämpfte dort um jedes einzelne Leben..

Sie verbrachte Nächte mit einem kleinen Welpen im Bad, um dem süßen Mädel das Leben zu retten ...
Immer wenn es bergauf zu gehen schien, kam ein Rückschlag ...
Während ich oft weinte und mich unsagbar hilflos fühlte, wandte Magda ihre ganze Energie auf und lies keine Verzweiflung zu...

Ich habe nie in meinem ganzen Leben einen Menschen wie sie getroffen....

Sie vergisst zu essen, schläft nicht und treibt Raubbau mit ihrem Körper - sie liebt ihre Tiere nicht einfach - sie lebt für die Tiere !!

Wie oft hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper und sah fassungslos zu, wie sie um jedes einzelnen Leben kämpfte...

Magda und ihr Mann sind wundervolle, völlig altruistische Menschen, die alles was sie tun mit ganzem Herz und aus tiefster Überzeugung tun...

Sie wissen, dass sie die Welt nicht retten können und machen sie dennoch ohne es überhaupt zu realisieren zu einem besseren Ort !!!

In MAP gibt es kein Heizsystem und kein fließendes Wasser. Es ist zugig und nicht mit deutschen Tierheimen zu vergleichen ...
Es wird wirklich dringend Geld benötigt, um Möglichkeiten zu schaffen, zu heizen und die Hunde vor dem furchtbar kalten Winter zu schützen...
Zudem brauchen wir noch viel mehr Platz ..
Eigentlich müsste Land zugekauft werden, denn jeder einzelne Hund hat es verdient, gerettet zu werden aus diesem Land, das seine Hunde nicht verdient ....

Ich bin dankbar, solch starken, selbstlosen Menschen begegnet zu sein...
Und wenn ich um etwas bitten dürfte, dann dass die beiden auch auf sich selbst achten- denn Menschen wie sie gibt es leider viel zu wenige ...

Ich würde mich sehr freuen, wenn Leute, die mir Vertrauen und wirklich etwas Gutes tun wollen, für Magda und ihr MAP spenden würden...

Ich werde gerne darüber informieren, was mit den Spenden finanziert wurde...

Danke!!! Von Herzen